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Rechtsverbindliche effektbasierte Qualitätskriterien für die Schweiz

20. November 2016, Thema: Aquatische Ökotoxikologie, Sedimentökotoxikologie, Risikobewertung

Rechtsverbindliche effektbasierte Qualitätskriterien für die Schweiz

Um die Wasserqualität von Oberflächengewässern in Bezug auf Mikroverunreinigungen zu beurteilen, verwenden die meisten europäischen Länder ökotoxikologisch basierte Umweltqualitätskriterien. Unterhalb dieser sollten keine schädlichen Wirkungen auf Wasserorganismen auftreten. Die Anfang 2016 in Kraft gesetzte, geänderte Gewässerschutzverordnung enthält neu eine allgemeine Anforderung, auf deren Grundlage nun auch in der Schweiz für alle Mikroverunreinigungen nach einem einheitlichen Verfahren abgeleitete, effektbasierte Qualitätskriterien als numerische Anforderung in der Gewässerschutzverordnung festgelegt werden können.

In den letzten Jahren hat das Oekotoxzentrum im Auftrag des Bundesamts für Umwelt bereits für 83 gewässerrelevante Mikroverunreinigungen Vorschläge für Qualitätskriterien erarbeitet. Alle Vorschläge sind auf unserer Webseite verfügbar. Für 62 dieser Stoffe prüft das Oekotoxzentrum derzeit die existierenden Qualitätskriterienvorschläge auf ihre Aktualität und passt sie gegebenenfalls an. Die aktualisierten und extern geprüften Werte werden 2017 durch das UVEK in eine öffentliche Anhörung gegeben und sollen Mitte 2018 in Kraft treten.

Kontakt

Dr. Marion Junghans
Dr. Marion Junghans E-Mail Kontakt Tel. +41 (0) 58 765 5401
Dr. Robert Kase
Dr. Robert Kase E-Mail Kontakt Tel. +41 (0) 58 765 5197

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