Modulstufenkonzept
Projektverantwortliche: Cornelia Kienle
Projektmitarbeiter: Cornelia
Kienle, Nadzeya Homazava, Petra Kunz, Tamas Mengesha
Das „Modulstufenkonzept“ beschäftigt sich mit der Untersuchung und Beurteilung des Zustandes der Schweizer Fliessgewässer. Dazu sind Werkzeuge notwendig, um den Gewässerzustand auf verschiedenen Ebenen zu untersuchen und zu bewerten, von der Wasserchemie bis zur Struktur von Pflanzen- und Tiergemeinschaften. Bislang fehlen jedoch die standardisierten ökotoxikologischen Methoden, die es den kantonalen Fachstellen erlauben, den Zustand ihrer Gewässer zu beurteilen. Das Oekotoxzentrum arbeitet an der Prüfung, Weiterentwicklung und Standardisierung ebendieser ökotoxikologischer Methoden.
Hormonaktive Substanzen
und andere Spurenstoffe gelangen über Abwasserreinigungsanlagen und diffuse
Quellen in unsere Gewässer. Im Rahmen des Projektes werden Biotests für
östrogene Effekte für eine Anwendung durch Vollzugsbehörden oder durch private
Labors zu evaluiert. Ziel ist eine sensitive wirkungsbasierte, einfach
handhabbare, kostengünstige und einfach interpretierbare Methode, um diese
Substanzen an besonders gefährdeten Stellen detektieren und gegebenenfalls
Massnahmen zu ihrer Verminderung ergreifen zu können. Proben aus zwölf bis
vierzehn Gewässern der Schweiz mit unterschiedlich hohem Abwasseranteil werden
chemisch analysiert und mit verschiedenen in-vitro Biotests auf ihre
ökotoxikologische Wirkung gescreent.
Angewendete Testsysteme
- ER-CALUX
- Yeast Estrogen Screen
(YES-Test)

