Situationsanalyse Schweiz für neue prioritäre Stoffe der EU-Wasserrahmenrichtlinie

Situationsanalyse Schweiz für neue prioritäre Stoffe der EU-Wasserrahmenrichtlinie

Im Januar 2012 hat die Europäische Kommission 15 neue prioritäre Substanzen vorgeschlagen, die in Zukunft in EU-Oberflächengewässern unter der Wasserrahmenrichtlinie überwacht und kontrolliert werden sollen. Darunter befinden sich zum ersten Mal auch Arzneimittel-Wirkstoffe. In einer Situationsanalyse wird das Oekotoxzentrum ermitteln, wie hoch die Belastungslage und Relevanz dieser Stoffe für Schweizer Gewässer ist. Zunächst soll mit Hilfe von existierenden Umweltmessdaten die Exposition abgeschätzt werden. Anschliessend sollen die vorhandenen Vorschläge der EU für Qualitätskriterien für diese Stoffe überprüft und mit den Expositionsdaten verglichen werden. Aus den Ergebnissen der Analyse wird das Oekotoxzentrum Empfehlungen zum Handlungsbedarf bezüglich dieser Stoffe für die Schweiz ableiten. Zusätzlich werden in diesem Projekt weitere gewässerrelevante Substanzen bewertet. Für die Arzneimittel-Wirkstoffe konnte der Handlungsbedarf in der Schweiz bereits identifiziert werden (Bericht Beurteilungskonzept).

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