Oekotoxzentrum
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Veranstaltungen

24./25. November 2010

Auswirkungen von Chemikalienmischungen in der Umwelt und ihre Beurteilung (Mischungstoxizität) (in Deutsch in Dübendorf)

Der Kurs soll in die Problematik von Chemikalienmischungen in der Umwelt einführen und einen Überblick über die Beurteilung der Mischungstoxizität anhand verschiedener Modelle geben. Hierbei wird nicht nur die Problematik von Mischungen verschiedener Chemikalien in der Umwelt betrachtet, sondern auch die Interaktionen solcher Mischungen mit abiotischen Stressoren. Abschliessend soll ein Einblick in die regulatorischen Herausforderungen gegeben werden, die sich daraus ergeben.

Leitung: Petra Kunz

1. September 2010

Neue Leiterin am Oekotoxzentrum

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Am 1. September hat Frau Dr. Inge Werner ihre Stelle als Leiterin des Oekotoxzentrums Eawag-EPFL angetreten. Inge Werner kommt von der University of California in Davis, USA, wo sie in den letzten 5 Jahren das Aquatic Toxicology Laboratory (ATL) leitete und sich als Adjunct Professor in der Lehre engagierte. Das ATL ist ein staatlich zertifiziertes Labor, das die Gewässerqualität und die Gesundheit der aquatischen Ökosysteme in ganz Kalifornien untersucht. Dort hat die Zoologin zusammen mit staatlichen und lokalen Behörden zahlreiche angewandte Projekte in der aquatischen Ökotoxikologie durchgeführt. Zuvor hat sie lange Jahre an der University of California ökotoxikologische Forschung betrieben: auch dabei lagen ihr Anwendungsnähe und Interdisziplinarität sehr am Herzen.

Inge Werner freut sich nun darauf, ihre Erfahrungen ins Oekotoxzentrum einzubringen und so zur angewandten Ökotoxikologie in der Schweiz beitragen zu dürfen. Sie ist beeindruckt, dass die Schweiz die Ökotoxikologie so aktiv annimmt und fördert, sei sie doch eine unbequeme Wissenschaft. „Oft deckt die Ökotoxikologie Umweltprobleme auf, die kostspielige Massnahmen erforderlich machen, und Problemlösungen sind selten einfach“, erklärt Inge Werner.

Schon seit ihrer Studienzeit interessiert sich Inge Werner besonders für die subletalen Auswirkungen von Chemikalien auf Organismen wie die Beeinträchtigung des Immunsystems, Verhaltensänderungen oder die Wirkungen von Pseudohormonen. In der Vergangenheit hat sich die Biologin dabei auf die Auswirkung von Pestiziden auf aquatische Arten spezialisiert, die nicht die Zielorganismen dieser Substanzen sind. Ihr Interesse gilt aber auch der Entwicklung von effektiven Methoden für das Monitoring und für die Früherkennung von Umweltschäden.

6. Mai 2010

Praxis-Workshop des Oekotoxzentrums

Praxis-Woskshop kleiner

Ausgewählte Fachleute aus kantonaler Verwaltung, Bundesverwaltung, Industrie und Forschung wurden am 6. Mai 2010 vom Oekotoxzentrum zu einem Workshop auf dem Gurten eingeladen. Der aktiven Dialog mit unseren Stakeholdern ist uns wichtig, um die Arbeit des Oekotoxzentrums ideal auf die Bedürfnisse der Praxis abzustimmen zu können. Ziel des Workshops war es, die bestehenden Bedürfnisse und Probleme im Bereich Ökotoxikologie zu konkretisieren und zu bewerten. So soll es möglich werden, mit den vorhandenen Mitteln bestehende Lücken in der ökotoxikologischen Praxis optimal schliessen zu können. In Kleingruppen wurden Planungsgrundlagen zu drei verschiedenen Themenbereichen erarbeitet: Strategie und Methode der Probenahme, ökotoxikologische Tests und Beurteilungsmethoden und Umweltüberwachung und -bewertung.

Synthese des Workshops [pdf]

4./5. Mai 2010

Introduction à l’écotoxicologie (en français à Lausanne)

 L’objectif de ce cours est de permettre aux participants d’acquérir des notions de base en écotoxicologie. Après une brève introduction générale à l’écotoxicologie, divers sujets seront abordés : tout d’abord un aperçu de l’origine, du comportement et du devenir des polluants dans l’environnement sera donné ; le sujet de l’impact des polluants sur les écosystèmes aquatiques et terrestres sera également abordé et illustré grâce à la présentation de systèmes de tests. Finalement, la notion d’évaluation du risque ainsi que les aspects législatifs et réglementaires concernant les polluants seront présentés. D’un point de vue pratique, une visite du laboratoire d’écotoxicologie terrestre sera organisée et comprendra la présentation de quelques tests et organismes spécifiques.

Direction du cours: Sophie Campiche

26./27. November 2009

"In silico Modelle für die Risikobewertung - QSAR-Anwenderkurs"

In silico Methoden zur computergestützten Vorhersage von toxischen Effekten sind ein nützliches Werkzeug, um Lücken in vorhandenen Daten zur Toxizität von Chemikalien zu schliessen. Der Kurs soll ein Überblick über den Einsatz von QSAR (Quantitative Structure Activity Relationship) Modellen in der Risikobewertung geben und drei ausgewählte Modelle vertieft anhand praktischer Arbeiten vermitteln.

Flyer PDF

20./21. Oktober 2009

Kurs "Evaluation von ökotoxikologischen Tests"

Neben den Standardtests der Ökotoxikologie gibt es eine Vielzahl weiterer Tests für die Anwendung in aquatischen und terrestrischen Ökosystemen. Der Kurs soll einen Überblick über die Methoden geben und ausgewählte Testverfahren in praktischen Demonstrationen genauer vorstellen. Es wird gezeigt werden, welche Tests sich für welche Fragestellungen eignen, was ihre Aussagekraft ist und wie sie kombiniert werden können.

Flyer PDF

25. September 2009

Nacht der Forschung

Nacht der Forschung

Das Oekotoxzentrum hat seine Arbeit an der dritten «Nacht der Forschung» in Zürich vorgestellt und damit dazu beigetragen, die Begegnung und den Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu fördern. Kleine und grosse Gäste konnten bei uns erleben, wie Wasser- und Bodentiere als Frühwarnsystem für Schadstoffe dienen können. Besonders die Kinder waren begeistert dabei, die Bachflohkrebse und anderen Organismen aus dem Wasser zu fangen und unter den Binokular näher zu betrachten. Hier liess sich Wissenschaft hautnah erleben, mit Forschern diskutieren - und selbst zum Entdecker werden.

Banner Nacht der Forschung

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Dernière mise à jour: 01.09.2010