Studentenarbeiten

Das Oekotoxzentrum bietet Studenten die Möglichkeit, Praktika, Bachelor- oder Masterarbeiten zu praxisrelevanten Themen aus der angewandten Ökotoxikologie durchzuführen. Für die Arbeiten, die zwischen 3 und 6 Monate dauern, stehen insgesamt 4 Arbeitsplätze in Dübendorf und Lausanne zur Verfügung. Aktuell mögliche Themen sind unten aufgelistet. Bei Interesse schicken Sie bitte die folgenden Informationen und Unterlagen an Frau Brigitte Bracken:

  • Datum und Zeitdauer
  • Gewünschtes Thema
  • Lebenslauf
  • Zeugnisse


Mögliche Themen

Weiterentwicklung von HPTLC-Biotests und/oder deren Anwendung auf Reifenabriebpartikel
Mit Hilfe von Biotests, die auf Dünnschichtchromatographie-Platten durchgeführt werden (HPTLC-Biotests) lassen sich toxische Chemikalien nach ihrer Abtrennung von anderen Chemikalien nachweisen. HPTLC-Biotests sind neu entwickelte Methoden, so dass es noch Fragen zur Verbesserung der chemischen und biologischen Schritte sowie der Datenauswertung gibt. Außerdem müssen Verfahren zum Nachweis von Chemikalien entwickelt werden, die erst nach einer enzymatischer Aktivierung toxisch sind. Wir setzen HPTLC-Bioassays zur Untersuchung von Chemikalien in Reifenabriebpartikeln ein. So können wir zum Beispiel bekannte und unbekannte giftige Chemikalien verfolgen, die unter verschiedenen Bedingungen aus Reifenpartikeln in die Umwelt gelangen. Mögliches Thema eines studentischen Forschungsprojekts wären die Weiterentwicklung von HPTLC-Bioassays und/oder deren Anwendung auf Reifenabriebpartikel.

Kontakt: Alan Bergmann (alan.bergmann@oekotoxzentrum.ch

Bachelorarbeit: Technische Aspekte der Wasseranalyse
Am Oekotoxzentrum werden mehrere bioanalytische Methoden für das Monitoring der Wasserqualität angewendet. Die Wasserproben werden in diesen Biotests entweder nativ (ohne Probenvorbereitung) oder aufkonzentriert auf ihre Toxizität getestet. Zur Weiterentwicklung der praktischen Anwendung der Analysen sollen folgende Fragestellungen untersucht werden:
Wie breit ist die verwendete Extraktionsmethode? Können wir alle toxischen Substanzen mit den demselben Wirkmechanismus aus einer Wasserprobe anreichern?
Wie lange können chemische Substanzen in einer Wasserprobe nachgewiesen werden?

Kontakt: Etiënne Vermeirssen (etienne.vermeirssen@oekotoxzentrum.ch)

 

Kontakt

Brigitte Bracken
Brigitte Bracken E-Mail Kontakt Tel. +41 (0) 58 765 5562