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22. Mai 2026, Thema: Aquatische Ökotoxikologie
Strassen als Schadstoffquelle: Neue Herausforderungen
Beim Eintrag von gefährlichen Stoffen von Strassen in die Umwelt rücken neben klassischen Schadstoffen und Partikeln zunehmend neuartige, teils unbekannte Substanzen in den Fokus. Das Oekotoxzentrum untersucht die ökotoxikologische Wirkung von Strassenabwässern und Reifenabrieb und versucht, die kritischsten Stoffe zu identifizieren.
Weiterlesen19. Mai 2026, Thema: Bodenökotoxikologie , Risikobewertung
Schweizer Greifvögel grossflächig mit Nagergiften belastet
Das Oekotoxzentrum hat Schweizer Greifvögel auf Rückstände von Nagergiften analysiert. Die Ergebnisse sind besorgniserregend: 92 % der untersuchten Mäusebussarde und Turmfalken waren mit diesen langlebigen Stoffen belastet. Während direkte Todesfälle durch eine Vergiftung selten waren, wirft die hohe subletale Belastung Fragen zur langfristigen Fitness unserer heimischen Greifvögel auf.
Weiterlesen12. Mai 2026, Thema: Risikobewertung , Bodenökotoxikologie
Militärische Altlasten: Wie gefährlich sind belastete Böden?
Militärische Altlasten enthalten zahlreiche ökotoxikologisch bedenkliche Chemikalien. Eine Fallstudie zeigt, dass eine Bewertung aufgrund von chemischen Analysen zu kurz greift und die Toxizität nur unzureichend vorhersagen kann. Zusätzliche Biotests und Messungen zur Bioverfügbarkeit sind notwendig, um die Bodenqualität gesamthaft zu erfassen.
Weiterlesen08. Mai 2026, Thema: Aquatische Ökotoxikologie , Bodenökotoxikologie , Sedimentökotoxikologie , Risikobewertung
Oekotoxzentrum in SRF Einstein zum Risiko von PFAS
Risiko-Spezialistin Alexandra Kroll spricht mit Katrin Hönegger von SRF Einstein über die Bedeutung der aktuellen PFAS-Belastungen und ordnet diese ein.
Weiterlesen24. April 2026, Thema: Aquatische Ökotoxikologie , Sedimentökotoxikologie
Dynamische Schadstoffträger: Qualität der Schwebstoffe im Genfersee
Schwebstoffe sind ein oft unterschätztes, aber zentrales Kompartiment in Gewässern. Sie binden Nähr- und Schadstoffe und transportieren sie durch die Wassersäule. Eine neue Studie aus dem Genfersee zeigt, wie stark sich die chemische und ökotoxikologische Qualität dieser Partikel mit der Zeit verändern kann – und welche Rolle Extremwetterereignisse, Zuflüsse und biologische Prozesse dabei spielen.
Weiterlesen22. April 2026, Thema: Aquatische Ökotoxikologie , Bodenökotoxikologie , Sedimentökotoxikologie , Risikobewertung
Weiterbildungskurs: One Health - Concept, case studies, challenges and implementation, 23. Juni 2026
Zusammen mit dem Schweizerischen Zentrum für angewandte Humantoxikologie SCAHT organisieren wir den Weiterbildungskurs "One Health – Concept, case studies, challenges and implementation". Der Kurs kann auch online besucht werden.
Weiterlesen17. Februar 2026, Thema: Aquatische Ökotoxikologie
Webinar: Quality monitoring in surface waters, 26.2.2026, 15.00-16.30 Uhr
In einer neuen Webinarreihe der Wasserchemischen Gesellschaft werden die Chancen und Möglichkeiten von Biotests für die Beurteilung der Wasserqualität aufgezeigt. Das Oekotoxzentrum ist Gastgeberin dieses Webinars, das wir im letzten Oktober bereits auf Deutsch angeboten hatten.
Weiterlesen13. Februar 2026, Thema: Aquatische Ökotoxikologie
Webinar: Biotests zur Trinkwasserprüfung am 24.2.2026, 14.30-16.00 Uhr
In einer neuen Webinarreihe der Wasserchemischen Gesellschaft werden die Chancen und Möglichkeiten von Biotests für die Beurteilung der Wasserqualität aufgezeigt. Das Oekotoxzentrum ist Gastgeberin des ersten Webinars, das sich mit dem Einsatz von effektbasierten Methoden zur Abwasserprüfung auseinandersetzt.
Weiterlesen11. Februar 2026, Thema: Aquatische Ökotoxikologie , Risikobewertung
Oekotoxzentrum in SRF Kassensturz zu Abflussreinigern
Cornelia Kienle hat SRF Kassensturz bei der Bewertung von Abflussreinigern beraten. Diese Produkte enthalten zahlreiche aggressive Stoffe.
Weiterlesen10. Februar 2026, Thema: Aquatische Ökotoxikologie , Risikobewertung
Seltene Erden belasten Zürcher Gewässer
Eine Untersuchung im Kanton Zürich hat gezeigt, dass über die Kläranlagen einzelne Elemente der Seltenen Erden in Konzentrationen in die Gewässer gelangen können, die ein Risiko für Wasserorganismen darstellen: Gadolinium, das aus in Gesundheitsbetrieben eingesetzten Kontrastmitteln stammt, sowie Lanthan und Cer, die in einzelnen Kläranlagen zur Entfernung von Phosphor im Einsatz sind.
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