Weiterbildungsangebot

Das Oekotoxzentrum engagiert sich für eine praxisnahe Aus- und Weiterbildung im Bereich Ökotoxikologie. Ziel ist es, unser Expertenwissen weiterzugeben und so Handlungskompetenzen zu vermitteln.

Die Weiterbildungskurse richten sich in erster Linie an Fachleute aus Verwaltung, Praxis, Forschung und Industrie. Jährlich bietet das Oekotoxzentrum meistens einen Einführungskurs in die Ökotoxikologie und einen Anwenderkurs bzw. einen Kurs über die Beeinträchtigung natürlicher Systeme an. Darüber hinaus werden ad hoc Workshops durchgeführt, die Ergebnisse abgeschlossener Projekte vorstellen oder aktuelle Themen aufgreifen.

Weiterhin beteiligt sich das Oekotoxzentrum an Ausbildungskursen im Hochschulbereich und bringt seine Fachkompetenz im Bereich der angewandten Ökotoxikologie ein, wo immer es nötig ist. Die Lehre erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der ETH Zürich, der EPF Lausanne, den universitären Hochschulen und den Fachhochschulen.

Kursprogramm 

Okt
29.

Biomarker zur Messung von Schadstoffeinflüssen auf aquatische Organismen - Hybridkurs

29. Oktober 2021, auf Deutsch (Kursmaterial auch in Englisch), in Dübendorf, Kursgebühr: 350 CHF
Kursleitung: Anne-Sophie Voisin

Biomarker ermöglichen es, die Einflüsse von Schadstoffen und anderen Stressoren auf einen Organismus zu messen. Sie können im Umweltmonitoring wichtige Informationen zur Diagnose der Umweltqualität liefern.  Der Kurs soll einen Überblick über die derzeit verfügbaren Biomarker geben, die Möglichkeiten für ihre Anwendungen aufzeigen und einen Ausblick auf die zukünftigen Entwicklungen auf diesem Gebiet geben. Er ist als Weiterbildungsveranstaltung für Fachpersonal für Tierversuche zugelassen (1/2 Tag).

Der Kurs wird hybrid - online und vor Ort in Dübendorf - durchgeführt. Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung unter Bemerkungen an, ob Sie lieber online oder vor Ort teilnehmen möchten.

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COVID-19 Schutzkonzept der Eawag für die Teilnahme vor Ort

Bitte beachten Sie auch den PEAK-Kurs V47/21 der Eawag vom 28. Oktober 2021 «Alternativen zu Tierversuchen in der Ökotoxikologie», der ebenfalls als Weiterbildungsveranstaltung für das Fachpersonal für Tierversuche zugelassen ist (1/2 Tag).

* Pflichtangaben
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Nov
15./16.

Introduction à l'écotoxicologie

15./16. November 2021, auf Französisch, in Lausanne, Kursgebühr: 550 CHF
Kursleitung: Rébecca Beauvais

Der Kurs vermittelt den Teilnehmenden die Grundlagen der Ökotoxikologie, von den Quellen und dem Abbau von Schadstoffen in der Umwelt bis hin zur Risikobewertung. Es werden die notwendigen Konzepte (Gesetzgebung, Herleitung von Qualitätskriterien) und Methoden (Biotests, Biomarker, Bioindikatoren) für die ökotoxikologische Bewertung von Wasser, Sediment und Boden vorgestellt. Zur Veranschaulichung dienen Übungen und Fallstudien.

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* Pflichtangaben
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Mrz
22./23.

Umweltrisikobewertung in Wasser, Sediment und Boden

22./23. März 2022, auf Deutsch, in Dübendorf, Kursgebühr: 550 CHF
Kursleitung: Marion Junghans

Der Kurs gibt eine Einführung in die Umweltrisikobewertung von relevanten Substanzen in diesen drei Kompartimenten. Dabei gehen die Organisatorinnen auf die unterschiedlichen regulatorischen Rahmen bei der prospektiven und der retrospektiven Risikobewertung ein. Schutzziele und die spezifische Berücksichtigung des Vorsorgeprinzips werden vorgestellt. Die Wissenschaftlerinnen geben ausserdem einen Ausblick auf die aktuellen Bestrebungen in der Schweiz und der EU, um die Risikobewertung zu verbessern. Auch das Thema Risikokommunikation wird angesprochen, das in Diskussionen mit der Gesellschaft immer wichtiger wird.

* Pflichtangaben
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Okt
25.

Online-Biomonitoring and In Situ-Bioassays

25. Oktober 2022, auf Englisch, in Dübendorf, Kursgebühr: 350 CHF
Kursleitung: Cornelia Kienle

Der Kurs gibt der einen Überblick über die Verwendung dieser Techniken zur Überwachung der Qualität von Wasser, Boden und Sedimenten. Online-Biomonitoring wird angewendet, um die Wasserqualität mit Hilfe von Wasserorganismen als Indikatoren kontinuierlich zu überwachen und so Einblicke in die Dynamik von kurzzeitigen Belastungen zu geben. Bisher wurde die Methode vor allem für die Bewertung von Trinkwasser und Oberflächenwasser etabliert; eine Anwendung für Abwasser wird derzeit geprüft. Bei In-situ-Biotests werden die Organismen direkt in ihrer natürlichen Umgebung ausgesetzt (z. B. in Käfigen) und ihre Reaktion auf Belastungen verfolgt. Diese Technik ist für verschiedene Umweltkompartimente wie Wasser, Sediment und Boden geeignet. Für beide Techniken werden Fallstudien vorgestellt und Perspektiven für eine Anwendung in der Regulierung gegeben.

* Pflichtangaben
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Kontakt

Brigitte Bracken
Brigitte Bracken E-Mail Kontakt Tel. +41 (0) 58 765 5562