Weiterbildungsangebot

Das Oekotoxzentrum engagiert sich für eine praxisnahe Aus- und Weiterbildung im Bereich Ökotoxikologie. Ziel ist es, unser Expertenwissen weiterzugeben und so Handlungskompetenzen zu vermitteln.

Die Weiterbildungskurse richten sich in erster Linie an Fachleute aus Verwaltung, Praxis, Forschung und Industrie. Jährlich bietet das Oekotoxzentrum meistens einen Einführungskurs in die Ökotoxikologie und einen Anwenderkurs bzw. einen Kurs über die Beeinträchtigung natürlicher Systeme an. Darüber hinaus werden ad hoc Workshops durchgeführt, die Ergebnisse abgeschlossener Projekte vorstellen oder aktuelle Themen aufgreifen.

Weiterhin beteiligt sich das Oekotoxzentrum an Ausbildungskursen im Hochschulbereich und bringt seine Fachkompetenz im Bereich der angewandten Ökotoxikologie ein, wo immer es nötig ist. Die Lehre erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der ETH Zürich, der EPF Lausanne, den universitären Hochschulen und den Fachhochschulen.

Kursprogramm 

Jan
26./27.

Mikroplastik in der Umwelt - Onlinekurs

26./27. Januar 2021, auf Deutsch, Kursgebühr: 550 CHF
Kursleitung: Alexandra Kroll, Lothar Aicher

Mikroplastikpartikel werden weltweit regelmässig in der Umwelt nachgewiesen. Trotzdem wissen wir noch wenig über ihre Auswirkungen auf Ökosysteme und die menschliche Gesundheit. Der Kurs gibt einen Überblick über Quellen, Nachweismethoden, Vorkommen und Effekte von Mikroplastik. Die Schwierigkeiten in all diesen Bereichen aufgrund der Materialeigenschaften werden aufgezeigt und mit den KursteilnehmerInnen und ReferentInnen kritisch diskutiert. Ansätze zur Risikobewertung werden vorgestellt sowie aktuelle Kenntnisse zum (gezielten) Abbau und zur Rückhaltung in Kläranlagen. Es wird spezifisch auf die Umweltkonzentrationen von Mikroplastik in der Schweiz und das Risiko für Mensch und Umwelt eingegangen.

Der Kurs wird online per Zoom durchgeführt. 

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Jan
26.

Öffentliche Podiumsdiskussion: Mikroplastik in der Umwelt

26. Januar 2021, 19.00 Uhr - 20.30 Uhr, online, kostenlos
Kursleitung: Alexandra Kroll

Überall findet sich Plastik – in Gewässern, in Böden und auch in Lebensmitteln. Die Verschmutzung der Umwelt durch kleinste Kunststoffteilchen, die Mikroplastikpartikel, ist daher ein sehr aktuelles Thema.

Durch Abbauprozesse zerfällt Kunststoff in kleinere Teilchen. Solche Mikroplastikpartikel gelangen auch direkt aus Synthetikbekleidung, Kosmetika oder Reinigungsprodukten über das Abwasser und die Kläranlagen in Oberflächengewässer. In der Landwirtschaft werden ebenfalls Kunststoffe eingesetzt, die in Böden und Gewässer gelangen. Auch der Reifenabrieb stellt eine wichtige Quelle für kleinste Kunststoffteilchen in der Umwelt dar.

Kunststoffpartikel können giftige Zusatzstoffe enthalten und organische Schadstoffe adsorbieren. Wenn kleine Plastikteilchen von Organismen aufgenommen werden, stellen sie eine potentielle Gefahr für die Umwelt und indirekt auch den Menschen dar. Doch wie genau wirken die Partikel auf Ökosysteme und die menschliche Gesundheit? Wie kann das Risiko der Partikel abgeschätzt werden? Wie lassen sich die Stoffe vermeiden? Wie ist die Situation in der Schweiz und was sollte unternommen werden?

Darüber diskutieren Fachleute vom Bundesinstitut für Risikobewertung (D), der Universität Wien (A) und dem Bundesamt für Umwelt an einer Podiumsdiskussion, die gemeinsam vom den Schweizerischen Zentren für angewandte Ökotoxikologie und angewandte Humantoxikologie organisiert wird.

Teilnehmende

Rahel Beck ist Biologin und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Plastikprogramm von OceanCare

Amanda Finger ist am Bundesamt für Umwelt für den Themenbereich «Kunststoffe in der Umwelt» zuständig

Prof. Dr. Alfonso Lampen leitet den Bereich Risikobewertungsstrategien am Bundesinstitut für Risikobewertung (D)

Dr. Michael Zumstein, Universität Wien, hat sich an der ETH der Entwicklung von bioabbaubaren Plastikfolien für die Landwirtschaft gewidmet

Moderation: Kathrin Winzenried, SRF 

Link zur Registrierung: https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_ACQzyBGGSXqFiR98Fb3InA

Sie erhalten nach der Registrierung per E-Mail ihren personalisierten Zugangslink.

 

Okt
29.

Biomarker zur Messung von Schadstoffeinflüssen auf aquatische Organismen - Hybridkurs

29. Oktober 2021, auf Deutsch (Kursmaterial auch in Englisch), in Dübendorf, Kursgebühr: 350 CHF
Kursleitung: Anne-Sophie Voisin

Biomarker ermöglichen es, die Einflüsse von Schadstoffen und anderen Stressoren auf einen Organismus zu messen. Sie können im Umweltmonitoring wichtige Informationen zur Diagnose der Umweltqualität liefern.  Der Kurs soll einen Überblick über die derzeit verfügbaren Biomarker geben, die Möglichkeiten für ihre Anwendungen aufzeigen und einen Ausblick auf die zukünftigen Entwicklungen auf diesem Gebiet geben. Er wird zur Anerkennung als Weiterbildungsveranstaltung für Fachpersonal für Tierversuche angemeldet.

Der Kurs wird hybrid - online und vor Ort in Dübendorf - durchgeführt. Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung unter Bemerkungen an, ob Sie lieber online oder vor Ort teilnehmen möchten.

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COVID-19 Schutzkonzept der Eawag für die Teilnahme vor Ort

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Nov
15./16.

Introduction à l'écotoxicologie

15./16. November 2021, auf Französisch, in Lausanne, Kursgebühr: 550 CHF
Kursleitung: Rébecca Beauvais

Der Kurs vermittelt den Teilnehmenden die Grundlagen der Ökotoxikologie, von den Quellen und dem Abbau von Schadstoffen in der Umwelt bis hin zur Risikobewertung. Es werden die notwendigen Konzepte (Gesetzgebung, Herleitung von Qualitätskriterien) und Methoden (Biotests, Biomarker, Bioindikatoren) für die ökotoxikologische Bewertung von Wasser, Sediment und Boden vorgestellt. Zur Veranschaulichung dienen Übungen und Fallstudien.

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Kontakt

Brigitte Bracken
Brigitte Bracken E-Mail Kontakt Tel. +41 (0) 58 765 5562