Effektbasierte Wirkungskontrolle der Dünnern vor und nach Ausbau der ARA Falkenstein

Effektbasierte Wirkungskontrolle der Dünnern vor und nach Ausbau der ARA Falkenstein

Die ARA Falkenstein in Oensingen soll ausgebaut und dabei unter anderem durch Stufen zur Membranfiltration und zur Behandlung mit Pulveraktivkohle erweitert werden. Zur Wirkungskontrolle wird die Wasserqualität der Dünnern, in die die ARA einleitet, vor und nach dem ARA-Ausbau umfassend untersucht. Das Oekotoxzentrum setzt hierzu zusammen mit seinen Partnern zahlreiche Biotests und Biomarker ein, die Eawag untersucht ausserdem das Auftreten von antibiotika-resistenten Bakterien.

Eingesetzte Biotests/Biomarker

  • ER-CALUX® mit einer gentechnisch veränderten Zelllinie zur Bestimmung östrogener Stoffe
  • Kombinierter Algentest mit einzelligen Grünalgen
  • Fortpflanzungstest mit Wasserflöhen
  • Analyse der Artgemeinschaft von Oligochaeten (genetischer Oligochaetenindex)
  • Genexpression in Gammariden
  • Genexpression in Fischzelllinien
  • Auftreten von Antibiotikaresistenzen

Abschlussbericht

Effektbasierte Wirkungskontrolle der Dünnern vor und nach Ausbau der ARA Falkenstein – Untersuchungen vor Ausbau

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Kontakt

Dr. Cornelia Kienle
Dr. Cornelia Kienle E-Mail Kontakt Tel. +41 58 765 5563

Aktuelle News

19. November 2024

Wie können positive Effekte durch den ARA-Ausbau gemessen werden?

Um zu beurteilen, wie sich der Ausbau der ARA Falkenstein auf die Gewässerqualität der Dünnern auswirkt, kommen zahlreiche Biotests und Biomarker zum Einsatz. Auch die Qualität von Lebensgemeinschaften und das Vorkommen von Antibiotikaresistenzen werden berücksichtigt. Die Messungen vor dem Ausbau zeigen klare Unterschiede zwischen der Gewässerqualität oberhalb und unterhalb des ARA-Ablaufs. Durch den Ausbau werden deutliche Verbesserungen erwartet.

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