Intelligenteres Monitoring der Wasserqualität für Städte
Das Oekotoxzentrum beteiligt sich am neuen EU-Horizon-Projekt UrbanM2O, dessen Ziel es ist, auf der Grundlage von Überwachung und Modellierung effiziente Lösungen zur Bekämpfung der Wasserverschmutzung in Städten zu entwickeln. Welche Massnahmen eignene sich zur Risikominderung? Ein Zusammenschluss von 22 Partnern aus Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Behörden, strategischen Plattformen und städtischen Gemeinden untersucht dies anhand von Fallstudien in Kopenhagen, Barcelona und Zürich.
So sollen innovative Methoden für die Bewertung der Wasserqualität in Städten sowie für die Entwicklung von risikobasierten Plänen zu deren Management entwickelt werden. Zu diesem Zweck werden KI gestützte Monitoringmethoden mit den besten aktuell verfügbaren Monitoringmethoden zur Erfassung von organischen Spurenstoffen, mikrobiellen Belastungen und Mikroplastik in städtischen Wassersystemen verglichen, darunter Trinkwasser, Oberflächenwasser, Badegewässer, Abwasser, Grundwasser, städtisches Oberflächenabflusswasser und Abwasserüberläufe. Die Leitung des Projekts liegt bei der LTU Dänemark, der Eawag und der FHNW. Das Oekotoxzentrum steuert verschiedene Biotests zur effektbasierten Bewertung der Wasserqualität bei.