Strukturelle und funktionelle Bewertung mikrobieller und wirbelloser Lebensgemeinschaften im Sediment zur Bewertung der ökologischen Gewässerqualität (CommuSED)

Strukturelle und funktionelle Bewertung mikrobieller und wirbelloser Lebensgemeinschaften im Sediment zur Bewertung der ökologischen Gewässerqualität (CommuSED)

Um zu verstehen, wie Schadstoffe auf Gewässer wirken, ist es wichtig, einen Zusammenhang zwischen dem Vorhandensein von Schadstoffen und den Lebensgemeinschaften im Gewässer herzustellen. Diese sind als mittlere Organisationsstufe zwischen Population und Ökosystem besonders nützlich für eine ökotoxikologische Bewertung. Die Anwesenheit von Schadstoffen kann einerseits zur Auswahl von schadstofftoleranten Arten führen oder andererseits zur Entwicklung einer erhöhten Toleranz. Besonders gefragt sind Methoden, um den Einfluss von Schadstoffen auf Lebensgemeinschaften in Süsswassersedimenten zu untersuchen. In zwei kleinen Flüssen in Frankreich, der Tillet und der Ardières, werden verschiedene Methoden zur Charakterisierung der Lebensgemeinschaften im Sediment eingesetzt:

  • Köderstreifentest. Der Köderstreifentest misst die Frassaktivität von Sedimentorganismen
  • Der biologische Oligochaetenindex IOBS (indice oligochètes de bioindication des sédiments) und andere Oligochaetenindizes beurteilen die Anzahl, Artenzusammensetzung und Sensitivität von Oligochaeten im Sediment.
  • Abbau der partikulären organischen Substanz durch mikrobielle und wirbellose Sedimentgemeinschaften
  • Struktur und Diversität von mikrobiellen Sediment-Gemeinschaften
  • PICT (Pollution Induced Community Tolerance). Der PICT-Ansatz beurteilt der Toleranz von mikrobiellen Lebensgemeinschaften im Sediment gegenüber Schadstoffen.

 

Photo: Florian Pépellin - Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org

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