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Wissenschaftler ermitteln die dringensten Umweltprobleme durch Chemikalien

20. Juli 2018, Thema: Aquatische Ökotoxikologie Bodenökotoxikologie Sedimentökotoxikologie Risikobewertung

Wissenschaftler ermitteln die dringensten Umweltprobleme durch Chemikalien

Chemikalien, die durch menschliche Aktivität in die Umwelt freigesetzt werden, führen zum Verlust der Biodiversität, zu grösseren Naturgefahren, zur Gefährdung der Sicherheit von Nahrungsmitteln, Wasser und Energie, zu negativen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und zur Verschlechterung der Umweltqualität.

Jetzt hat eine internationale Studie, an der auch das Oekotoxzentrum beteiligt war, die 22 wichtigsten Forschungsfragen dazu identifiziert. Welche Chemikalien stellen die grösste Bedrohung für die Ökosysteme und die Bevölkerung Europas dar? Wo auf der Welt liegen die Hotspots der wichtigsten Schadstoffe? Wie können wir Methoden zum Schutz der Umwelt entwickeln?

Die Publikation soll als Fahrplan für politische Entscheidungsträger, Regulierungsbehörden, Industrie und Geldgeber dienen und zu einem besser koordinierten Ansatz bei der Untersuchung und Regulierung von Chemikalien in der Umwelt führen. Eine wichtige Schlussfolgerung des Berichts ist es, dass die schädlichen Auswirkungen von Chemikalien auf Mensch und Umwelt in Kombination mit anderen Stressfaktoren betrachtet werden müssen.

Van den Brinket al. (2018) Towards Sustainable Environmental Quality: Priority Research Questions for Europe. Environ Toxicol. Chem. doi: 10.1002/etc.4205.

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Dr. Inge Werner
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