Antikoagulanzien in Schleiereulen, Uhus und Steinadlern
Das Oekotoxzentrum hat bereits in zwei Projekten die Belastung von Schweizer Wildtieren und insbesondere Greifvögeln mit Antikoagulanzien untersucht. Die Stoffe werden als Nagergifte eingesetzt und führen zu einem verzögerten Tod der Nager. Greifvögel nehmen das Gift durch den Verzehr von verendeten Mäusen oder Ratten mit der Nahrung auf und reichern die Stoffe in ihrer eigenen Leber an. In diesem Projekt werden spezialisierte Jäger wie Schleiereulen, Uhus und Steinadler auf ihre Belastung mit Antikoagulanzien untersucht. Ausserdem wurde der pharmazeutische Wirkstoff Pentobarbital in der chemischen Analysemethode integriert, da er gelegentlich bei gezielten Vergiftungen (illegal) verwendet wird und wir nun in der Lage sind, solche Vergiftungen zu überprüfen.