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Strassen als Schadstoffquelle
Strassen spielen eine wichtige Rolle für unsere Mobilität und sind aus dem Alltag nicht wegzudenken. Doch sie sind gleichzeitig eine Quelle für den Eintrag von Chemikalien in Gewässer und Böden. Während zunächst klassische Schadstoffe wie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und Schwermetalle aus Asphalt und Benzin für Besorgnis sorgten, kam später Reifenabrieb dazu. Dieser stellt eine wichtige Quelle für den Eintrag von Mikroplastik in die Umwelt dar, enthält aber auch zahlreiche Chemikalien. Mehrere aktuelle Projekte des Oekotoxzentrums zeigen, wie vielfältig die Belastungen aus dem Strassenverkehr sind – und wie wichtig es ist, diese differenziert zu untersuchen.
Expertenservices
Mitgliedschaft in der BAFU-Beratungsgruppe zu Massnahmen zur Reduktion der Umweltbelastung durch Reifenabrieb
News
22. Mai 2026
Strassen als Schadstoffquelle: Neue Herausforderungen
Beim Eintrag von gefährlichen Stoffen von Strassen in die Umwelt rücken neben klassischen Schadstoffen und Partikeln zunehmend neuartige, teils unbekannte Substanzen in den Fokus. Das Oekotoxzentrum untersucht die ökotoxikologische Wirkung von Strassenabwässern und Reifenabrieb und versucht, die kritischsten Stoffe zu identifizieren.
Weiterlesen16. Mai 2025
Regenwürmer meiden Reifenabrieb
Reifenabrieb gelangt von der Strasse in die angrenzenden Böden und wirkt auf die dort lebenden Bodenorganismen. Eine neue Studie zeigt, dass Regenwürmer Boden meiden, der stärker mit Reifenpartikeln belastet ist. Die Partikel hatten aber keine negativen Effekte auf das Überleben und die Fortpflanzung der Tiere.
Weiterlesen18. November 2024
Kurs für die Reifenindustrie
Letzte Woche begrüssten wir rund 20 Vertreter führender Reifenhersteller zu einem zweitägigen Weiterbildungskurs zum Thema Ökotoxikologie.
Weiterlesen15. November 2024
Toxische Effekte von Reifenabrieb
Reifenpartikel enthalten Stoffe, die potenziell östrogene, gentoxische und bakterientoxische Wirkungen haben und in die Umwelt abgegeben werden können. Mit einer innovativen Methode konnten die Forschenden ausserdem zeigen, welche Stoffe zu diesen Effekten beitragen.
Weiterlesen25. November 2022
Wie bioverfügbar sind Schadstoffe in Reifenabrieb?
Reifenabrieb enthält zahlreiche organische Schadstoffe. Eine neue Studie hat die Bioverfügbarkeit dieser Stoffe für Wasserorganismen näher untersucht.
Weiterlesen18. November 2022
Reifenabrieb – toxisch für Fische?
Versuche mit Kiemenzellen und Darmzellen von Regenbogenforellen zeigen, dass die Konzentrationen an Reifenabrieb, die in der Umwelt gefunden werden, nicht akut toxisch für Fische sind. Die chronische Toxizität sollte aber weiter untersucht werden, genauso der Wirkmechanismus des giftigen Oxidationsprodukts 6PPD-Chinon.
Weiterlesen23. November 2021
Reifenabrieb als Schadstoffquelle
Obwohl grosse Mengen an Reifenabrieb in die Umwelt gelangen, wissen wir noch wenig über die Toxizität der kleinen Partikel. Diese enthalten nicht nur Gummi, sondern auch zahlreiche Metalle und organische Stoffe. Forschende vom Oekotoxzentrun, der EPFL und der Eawag untersuchen momentan, ob diese Stoffe bioverfügbar sind und welche toxischen Effekte sie haben können.
WeiterlesenProjekte
Expert*innen
Dr. Benoît Ferrari
Leiter Oekotoxzentrum, Gruppenleiter Sediment- und Bodenökotoxikologie
E-Mail KontaktTel. +41 21 693 7445 / +41 58 765 5373 CH B2 397, FX E15.1
Dr. Etienne Vermeirssen
Stellvertretender Leiter, Gruppenleiter Aquatische Ökotoxikologie
E-Mail KontaktTel. +41 58 765 5295 FX E25
Dr. Thibault Masset
Sediment- und Bodenökotoxikologie, Wissenschaftler
E-Mail KontaktTel. +41 58 765 5299 GR A1 424